Auto richtig polieren – mit Hand und Maschine!

Die Politur des Autolacks schützt diesen nicht nur, sondern lässt ihn auch in neuem Glanz erstrahlen. Allerdings kann sich der gewünschte Effekt auch schnell umkehren, wenn die Politur nicht richtig ausgeführt wird. Nur wenn die Politur richtig angewendet wird und dabei einige Punkte beachtet werden, tritt der gewünschte Effekt ein und der Besitzer kann den Wert seines Autos nachhaltig steigern.

Das Wichtigste ist zunächst eine gründliche Autowäsche sowie die Reinigung. Denn schon kleine Partikel von Schmutz können Kratzer hinterlassen, wenn die Politur verrieben wird. Außerdem sollten vor der Politur kleine Beschädigungen ausgebessert werden, damit das Fahrzeug vor Rost geschützt ist.

Und auch die Sonne kann dem Lack schaden. Der Grund: Wird das Blech von der Sonne erhitzt, trocknet der Lack zu schnell, sodass sich Flecken bilden können. Deshalb sollte die Politur besser an einem schattigen Ort durchgeführt werden.

Die richtige Autowäsche vor der Politur

Vor der Politur muss das Fahrzeug zunächst gründlich gesäubert werden. Denn wenn sich noch Partikel von Sand oder Staub auf dem Lack befinden, können diese während der Politur im schlimmsten Fall den Lack komplett zerkratzen.

Wer sich gegen die Waschanlage entscheidet, muss das Fahrzeug selber waschen, sollte dabei aber ebenfalls einiges beachten. So sollte das Fahrzeug vorab mit einem Hochdruckreiniger vorsichtig abgespritzt werden und anschließend der Schmutz mit der Schaumbürste gründlich herunter gespült werden. Anschließend wird mit dem Hochdruckreiniger gründlich nachgespült, damit weder Schmutz noch Schaum auf dem Lack zurück bleiben. Sobald das geschehen ist, wird das Fahrzeug mit einem Autoleder abgeledert oder alternativ mit einem Mikrofaser-Trockentuch getrocknet. Zum Entfernen von Vogelkot, Insektenresten und anderen zähen Verschmutzungen gibt es Pflegemittel, die dafür geeignet sind.

So wird das Auto von Hand poliert

Hat der Besitzer ausreichend Zeit und kann Arbeit in die Pflege seines Autos investieren, kann er den Wagen auch ohne Probleme von Hand polieren. Dafür braucht er lediglich einen sauberen und fusselfreien Mikrofaser-Lappen, Polierwatte, ein Poliertuch sowie die richtige Autopolitur. Vorher sollte der Besitzer lediglich Schäden und Kratzer am Lack ausbessern. Dazu sollte er direkt nach dem Waschen überprüfen, ob Steinschlagschäden am Lack vorliegen, wobei er ein besonderes Augenmerk auf den Bereich der Motorhaube und des Kühlers legen sollte. Diese Schäden lassen sich mit Hilfe eines Lackstifts sehr gut ausbessern.

Anschließend muss der Besitzer die richtige Autopolitur wählen. Welches Mittel sich am besten eignet hängt unter anderem davon ab, wie stark der Lack verschmutzt ist und ob und inwieweit der Lack angegriffen ist. Bei Neuwagen und Autos, welche erst einer Grundreinigung unterzogen wurden, reicht eine Hartwachs-Politur völlig aus. Ältere Lacke sollten dagegen mit einem Mittel behandelt werden, welches einen Schleifanteil (gering bis mittel) enthält.

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Das Auftragen der Politur erfolgt stets auf die gleiche Art:

Ein Klecks der Politur wird entweder direkt auf den Lack oder auf einen fusselfreien Lappen gegeben, anschließend wird das Auto damit gleichmäßig eingerieben. Während dieses Vorgangs bildet sich eine milchige Schicht, die nicht zu dick, aber gleichmäßig sein sollte. Scheinwerfer, Scheiben und Kunststoffanbauteile dürfen keinesfalls mit eingerieben werden. Der Grund: Diese Teile müssen nach der Politur gesäubert werden und können durch das Poliermittel möglicherweise sogar angegriffen werden.

Sobald das geschehen ist, lässt der Besitzer die Politur so lange antrocknen, bis sich auf dem Lack eine trockene und milchig-weiße Schicht gebildet hat. Erst dann beginnt der eigentliche Poliervorgang:

Die Politur von Hand

Wer das Auto von Hand polieren möchte, nimmt entweder ein Poliertuch oder saubere Polierwatte, mit der er in kreisenden Bewegungen langsam und druckvoll die Politur abreibt. Sind Tuch oder Watte verschmutzt wird dieses durch ein frisches ersetzt.

Anhand des Verschmutzungsgrades von Watte oder Tuch lässt sich ersehen, wie verschmutzt der Lack eigentlich war. Sobald die Politur abgetragen ist, lässt sich das Ergebnis sofort und direkt überprüfen.

Sobald die Politur abgeschlossen ist, sollten noch einige Prüfgänge rund um das Auto erfolgen, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Flächen im Anschnitt gelegt werden sollte. Dadurch lassen sich sämtliche Politurreste auffinden. Befinden sich auf den Kunststoffteilen, den Scheiben und den Leuchten noch Rückstände der Politur, müssen diese umgehend vorsichtig entfernt werden. Dafür eignet sich ein feuchtes Tuch bestens.

Die Politur mit der Poliermaschine

Zwar spart die Politur mit einer Politurmaschine viel Zeit und nimmt Arbeit ab. Denn dadurch, dass der Polierteller rotiert, wird durch die Politur eine mechanische Tiefenwirkung erreicht, die wesentlich mehr Wirkung erreicht als jene der Handpolitur. Der maschinellen Lackpflege ist vor allem bei Lacken, die stark verwittert sind, der Vorzug zu geben.

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Der erste Arbeitsschritt bei der Autopolitur

Zu Beginn wird die Politur auf die Polierhaube aufgetragen und mit Wasser aus einer Sprühflasche angefeuchtet. Dadurch lässt sich das Poliermittel besser und gleichmäßiger auf dem Lack auftragen. Anschließend wird die Maschine in kreisenden Bewegungen bei einer mittleren Drehzahl über die komplette Fläche des Lacks geführt. Der Polierschwamm muss stets feucht sein und in einem ausreichenden Maß mit Politur versorgt sein. Der Hintergrund für die Feuchtigkeit: Diese sorgt für eine ausreichende Kühlung des Lacks. Schritt für Schritt lässt sich so das komplette Auto polieren. Von Hand müssen lediglich noch diejenigen Stellen poliert werden, welche für die Maschine unzugänglich waren.

Darauf ist bei einer Politur mit Poliermaschine zu achten:

  • Der Benutzer sollte nur leichten Druck ausüben und darf die Maschine keinesfalls loslassen.
  • Die Politur über Kanten sollte äußerst vorsichtig erfolgen, um den Lack nicht zu schädigen.
  • Keinesfalls darf über Scheiben und Teile aus Kunststoff poliert werden.
  • Eine Stelle sollte nicht zu lange bearbeitet werden.

Der zweite Arbeitsschritt bei der KFZ Politur

Vor der Nachpolitur wird eine frische Polierhaube aufgezogen, damit der Lack schließlich auf Hochglanz erstrahlt. Um die letzten Politurreste zu entfernen, sollte nur ein ganz leichter Druck ausgeübt werden.

Ist Wachsen nötig oder nicht?

Das Wachsen erfolgt im Grunde genauso wie die Politur. Jedoch ist wachsen nicht in jedem Fall notwendig. Weil beispielsweise moderne Metalliclacke von einer Klarlackschicht geschützt werden, benötigen diese keine zusätzliche Versiegelung. Und auch eine Politur ist wesentlich seltener notwendig. Das gilt jedoch nicht für die sogenannten Unilacke: Durch den Poliervorgang wird deren Struktur geöffnet, ein Lackschutz ist nach der Politur also notwendig.

Bevor das Auto gewachst wird, muss es erneut gewaschen werden. Anschließend wird die selbe Prozedur wie beim Polieren mit dem Wachs für den Lachschutz durchgeführt. Dadurch lässt sich auch ein alter Lack konservieren und behält seinen Glanz.

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